Bundesprogramm "Zukunftszentren (KI)"

Die Digitalisierung hat in der Corona-Pandemie eine weitere Beschleunigung erfahren. Dieser Wandel kann für Unternehmen neue Chancen und Wachstumsaussichten ermöglichen. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung Berufe und Anforderungen an die Beschäftigten. Damit kleine und mittelständische Unternehmen und ihre Beschäftigten vor Ort Unterstützung im digitalen Wandel finden können, stellt das BMAS weitere Bundesmittel für Zukunftszentren in Westdeutschland und Berlin bereit.

  • Jetzt bewerben!

    Bis zum 30. September 2020 können sich interessierte Organisationen für die Trägerschaft eines Regionalen Zukunftszentrums und/oder des übergeordneten KI-Wissens- und Weiterbildungszentrums bewerben!

    Die Richtlinie, Formulare für die Interessenbekundungen und weitere Informationen finden Sie hier.

  • Unterstützung für KMU beim digitalen Wandel


    Das Programm „Zukunftszentren“ unterstützt bereits seit Ende 2019 kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit passgenauen Beratungs- und innovativen Qualifizierungsangeboten in Ostdeutschland. In der Nationalen Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung (KI-Strategie) wurde festgelegt, das Modell der Zukunftszentren deutschlandweit auszubauen. Nun sollen auch in Westdeutschland und Berlin „Regionale Zukunftszentren“ eingerichtet werden, um direkt in Unternehmen innovative und zukunftsfähige Arbeits- und Lernprozesse zu gestalten. Mit der inhaltlichen Erweiterung im Rahmen der KI-Strategie sollen Unternehmen im Umgang mit KI-basierten Systemen unterstützt werden.

    Diese gemeinsam mit Beschäftigten co-kreativ, partizipativ und für alle Seiten gewinnbringend einzuführen, ist ein zentrales Ziel. KMU sollen in die Lage versetzt werden, ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit in den großen Veränderungsprozessen zu erhalten und zu steigern.

    Finanziert wird das Programm aus Mitteln der KI-Strategie und zusätzlichen Bundesmitteln. Bis Dezember 2022 stehen für die „Zukunftszentren (KI)“ mehr als 34 Millionen Euro bereit. Damit wird eine Maßnahme der KI-Strategie umgesetzt.

  • Das Konzept der Zukunftszentren hat sich bereits in den ostdeutschen Bundesländern bewährt. In den Zukunftszentren werden zukunftsfähige Arbeits- und Lernprozesse innovativ, partizipativ und gemeinsam erarbeitet. Anschließend helfen diese Ansätze Unternehmen dabei, den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten. Die Corona-Pandemie hat uns erneut die rapide stattfindende Digitalisierung in vielen Wirtschaftsbereichen vor Augen geführt. Deshalb unterstützen wir nun kleine und mittlere Unternehmen bundesweit darin, vor Ort gemeinsame Perspektiven für eine digitale Zukunft zu entwickeln.

    Staatssekretär Björn Böhning

  • Regionale Zukunftszentren in Westdeutschland und Berlin

    Mit den Regionalen Zukunftszentren soll eine möglichst bundesweite Abdeckung erreicht werden. Durch länderübergreifend aufgestellte und agierende Zukunftszentren sollen Unternehmen so auch in möglichst allen westdeutschen Bundesländern und Berlin erreicht werden können.

  • "KI-Wissens- und Weiterbildungszentrum"

    Ein übergeordnetes „KI-Wissens- und Weiterbildungszentrum“ unterstützt die „Regionalen Zukunftszentren“, indem es länderübergreifendes Forschungswissen zu menschenzentrierten KI-Systemen aufbereitet und sowohl den Regionen als auch der (Fach-)Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Zugleich arbeitet es eng mit den relevanten Stakeholdern zusammen und trägt auch zur Sensibilisierung der Nutzung von KI-Systemen bei, bei dem immer der Mensch im Mittelpunkt steht.