Nachgefragt: Was ist aus dem BVG Campus geworden?

Was hat sich seit der Vorstellung dieses Experimentierraums auf unserer Plattform getan? Wie ist heute der Stand? Wir haben bei der BVG nachgefragt!

Auch zwei Jahre nach Eröffnung des BVG Campus ist das Interesse der Mitarbeitenden groß. "Man hätte vermuten können, dass die Nachfrage sinkt, wenn der Raum nicht mehr ganz neu ist und jeder ihn mal ausprobiert hat", sagt Edward Kanitz, Teamleiter für Prozess- und Qualitätsmanagement und zuständig für die Koordinierung der Campusnutzung. "Stattdessen ist aber mein Eindruck, dass die Nachfrage weiter steigt." Das liegt daran, dass der Campus neben den interdisziplinären Workshops mit agilen Methoden auch für weitere Workshops oder Strategieklausuren gebucht wird.

Interessant ist in Kanitz Augen vor allem, wie gut der Campus sich selbst steuert. "Es ist ein bisschen wie in einer WG", erzählt Kanitz. "Wir haben keine feste Person vor Ort, sondern wer den Raum nutzt, kümmert sich auch um ihn." Auf diese Weise hat sich der BVG Campus im vergangenen Jahr auch weiterentwickelt – im Kleinen und im Größeren. So fiel beispielsweise der Infrastrukturabteilung, als sie den Campus nutzte auf, dass die Verkabelung nicht gut gelöst war. Das Team nahm sich daraufhin der Sache an und kümmerte sich eigenständig darum, dass die IT noch einmal neu und ordentlich verkabelt wird. Ein weiteres Beispiel: Schilder mit dem WLAN-Code wurden von Beschäftigten, die den Raum nutzten, selbst gestaltet und gut sichtbar ausgehängt. So entwickelt der Raum sich ständig weiter – einfach nur, weil die Nutzenden ihn stetig selbst verbessern.

Der Mietvertrag für den Campus wurde zunächst um ein weiteres Jahr verlängert. Bis dahin soll die Nutzung weiterhin kontinuierlich evaluiert und die Ausrichtung des Campus in die Gesamtstrategie des aktuellen Agilitäts-Programms der BVG sinnvoll eingebettet werden.