Drei Fragen an Johannes Hofmann und Jonas Gruber, Auszubildende als IT-Kaufmann

  • Wie werden Sie und die anderen Auszubildenden bei dem Projekt eingebunden und wie kommt der Experimentierraum bei den Auszubildenden/Mitarbeitern an?

    Johannes Hofmann: Wir können unsere Erfahrungen und Kompetenzen an Führungskräfte weitergeben. Dazu haben wir beispielsweise ein Konzept entwickelt, in dem wir die wichtigsten Informationen zu PLAZA aufbereitet haben. In mehreren Mentoring-Sitzungen vermitteln wir den Führungskräften dieses Wissen.

    Jonas Gruber: Das "Reverse Mentoring" kommt bei Auszubildenden und Mitarbeitern sehr gut an. Es bietet für uns eine große Chance, Netzwerke innerhalb der BMW Group zu knüpfen. Darüber hinaus können wir soziale Kompetenzen weiter ausbauen. Die Führungskräfte und Mitarbeiter sind von der engagierten Arbeit der Mentoren sehr angetan. Durch unsere Expertise ist es ihnen möglich, ihre fachlichen Kompetenzen zu erweitern.

  • Wie sind Sie zum Mentor geworden und wie sieht ein Mentoring konkret aus?

    Jonas Gruber: Unsere Ausbilder sind auf Auszubildende, die sich besonders gut mit den angebotenen Themen auskennen, zugekommen und haben gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, als Mentoren beim Projekt "Reverse Mentoring" teilzunehmen. Auf der firmeninternen Veranstaltung, den "Digital Days", hatten wir unseren ersten Einsatz. Wir haben das Projekt vorgestellt und erste Interessenten angeworben.

    Johannes Hofmann: Ein Mentoring dauert in der Regel viermal eine Stunde. Darin vermitteln wir den Führungskräften in einer intensiven Einzelschulung die wichtigsten Kenntnisse zu dem angefragten Thema. Darüber hinaus geben wir aber auch weiterführende Einblicke.

  • Haben Sie durch das Mentoren-Projekt bereits spannende Kontakte innerhalb des Unternehmens knüpfen können?

    Jonas Gruber: Ja, wir konnten schon viele spannende Kontakte knüpfen. So haben wir bereits Mentorings mit Bereichs- und Hauptabteilungsleitern durchführen können. Durch die Teilnahme an diesem Projekt konnten wir auch unsere Kontakte mit Führungskräften innerhalb der Berufsausbildung ausbauen. Darüber hinaus ermöglicht uns das "Reverse Mentoring" auch, Personen aus anderen Ressorts kennenzulernen.