Expertendialog

Die Veränderungen der Arbeitswelt erfordern neue Ideen, frische Gedanken und einen offenen Dialog. Gerade weil die Zukunft der Arbeit bisher nur schemenhaft erkennbar ist, brauchen wir Impulse, wie diese Zukunft aussehen könnte und wie sie nicht aussehen sollte. Denn die Digitalisierung wirft viele Fragen auf. Bleibt der Sonntag grundsätzlich ein Tag der Erholung, wenn die Arbeit immer und überall erledigt werden kann? Wie lässt sich Solidarität organisieren, wenn immer mehr Beschäftigte im Home-Office arbeiten und die direkte Absprache im Büro nicht mehr funktioniert? Ist die Solo-Selbstständigkeit in Zukunft das Normarbeitsverhältnis, während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zum Auslaufmodell wird? Welche Führungskräfteentwicklung muss stattfinden, um den Bedürfnissen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht zu werden? Diese Fragen bewegen Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Kirchen und Gewerkschaften. Hier kommen sie zu Wort und werfen ihren Blick auf die Veränderungen, die uns alle angehen. Über die Dialogfunktion können Sie den meisten unserer Expertinnen und Experten Fragen stellen.

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Antworten von Hartmut Hirsch-Kreinsen

Hier finden Sie die bereits beantworteten Fragen der Expertinnen und Experten. Stellen Sie Ihre eigene Frage

  • FRAGE Therese Kästner: Ich habe mir Ihren Beitrag mit großen Interesse angeschaut. Sie erwähnen im Video an der Stelle 1:47 einen Prozess. Ich kenne diesen nicht. Ich würde mich aber gern genauer dazu informieren.
    ANTWORT
    Portrait von Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen
    Hartmut Hirsch-Kreinsen: "Muddling-Through", auf Deutsch "Sich-Durchwurschteln" ist ein Begriff aus der Organisationsforschung und bezeichnet ein Vorgehen ohne systematische Planung und permanente zentrale Steuerung. Wir verwenden diesen Begriff daher für betriebliche Vorgehensweisen, z.B. bei der Einführung neuer Technologien, die nicht sonderlich gut geplant sind, sich häufig nur auf den technischen Aspekt des Wandels beziehen und Fragen der Arbeitsgestaltung kaum oder gar nicht berücksichtigen. Aufgrund des Drucks des Alltagsgeschäfts, der nur wenig Raum für systematische Planungen lässt, finden sich solche Vorgehensweise insbesondere oft in kleineren und mittleren Unternehmen.

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