Hubertus Heil besucht den INQA-Experimentierraum MADAM

Beim Besuch der Leipziger Verkehrsbetriebe bekam der Minister einen Einblik in das vom BMAS geförderte Projekt.

24. Januar 2020

"MADAM – Mobile Arbeit wird digital und digitale Arbeit wird mobil", so heißt der INQA-Experimentierraum der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), welchen Hubertus Heil am 21. Januar 2020 besuchte. Das im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des BMAS geförderte Projekt startete im November 2018 und wurde von den Leipziger Verkehrsbetrieben gezielt ins Leben gerufen, um die Folgen und Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt aktiv mitgestalten zu können. Die zentrale Frage des Projektes lautet daher: "Wie können die LVB ihr Arbeitsumfeld durch technologische Neuerungen verbessern?" Um eine Verbesserung zu erreichen, fokussieren sich die Verkehrsbetriebe auf die Entwicklung innovativer Gestaltungslösungen für digital-mobile Arbeit. Eine Besonderheit ist hierbei, dass die Belegschaft der LVB sowohl aus Büropersonal wie auch Fahrpersonal bestehen und es der LVB am Herzen liegt, digital-mobile Lösungen für beide Gruppen gemeinsam mit den Beschäftigten anzubieten und zu entwickeln.

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales:

"Digitaler Fortschritt bedeutet nicht zwangsläufig sozialen Wohlstand. Deswegen müssen wir uns heute den Zukunftsfragen stellen, um soziale Gerechtigkeit auch in der Arbeitswelt sicherzustellen. Das Bundesarbeitsministerium fördert deswegen im Rahmen der INQA-Experimentierräume verschiedenste Projekte, um die Arbeit von morgen mitgestalten zu können."

Um die Arbeit von morgen aktiv mitzugestalten und innovative Gestaltungslösungen zu entwickeln, arbeiten die LVB im Förderprojekt MADAM in interdisziplinären Projektteams. In diesen Teams werden innovative Konzepte digital-mobiler Arbeit durch die Beteiligung verschiedener Beschäftigungsgruppen an drei Teilprojekten erarbeitet und entwickelt. Diese Teilprojekte beschäftigen sich neben den Möglichkeiten digitaler Kommunikation im Arbeitsalltag auch mit mobilen und zeitflexiblen Arbeitsmodellen sowie mit Führung und Qualifizierung.

Michael Halberstadt, Arbeitsdirektor und Geschäftsführer Personal und Fahrservice der LVB, ist stolz auf die innovative Arbeit seiner Mitarbeitenden und blickt positiv in die Zukunft: "Bereits heute arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen im Fahrdienst mit Hilfe von Tablets. Digitale Arbeitsmittel an Büro- oder Werkstattarbeitsplätzen sind Normalität. Jetzt geht es in einem weiteren Schritt darum, mit der Digitalisierung verbundene neue, moderne Arbeitsformen zu entwickeln und gemeinsam mit den Beschäftigten zu gestalten. Als Mobilitätsdienstleister gehen wir hier voran, gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern."

Weitere Informationen zum INQA-Experimentierraum MADAM finden Sie auf der MADAM-Projektseite.