Was wir gelernt haben

Dr. Edelgard Vacek, Leiterin Organisationsentwicklung, erläutert ihre fünf Empfehlungen aus dem bisherigen Prozess:

  1. Empfehlung

    Die internationalen Standorte sollten so früh wie möglich mit einbezogen sowie Vorschläge von Expertinnen und Experten der Mitarbeiterebene in Lösungen integriert werden. Ein ausreichendes Maß an lokal angepassten Vorgehensweisen hilft den Ländergesellschaften, „ihren Weg“ der Prozessorganisation zu gehen.

  2. Empfehlung

    Umfassende Veränderungen im Unternehmen brauchen eine Welle der Aufmerksamkeit. Dies ist uns mit Hilfe von Workshops zur Prozessorganisation gelungen, die an allen Standorten mithilfe eines Kurzfilms durchgeführt wurden. Die Führungskräfte selbst leiteten die Workshops, in denen die Fortschritte und Hemmnisse aus Mitarbeitersicht aufgegriffen und kommuniziert wurden.

  3. Empfehlung

    Damit nicht nach kurzer Zeit neue Silos („Prozesssilos“) entstehen, sind immer wieder Termine, Workshops und Absprachen notwendig, inwiefern gemeinsam Mehrwert für die Verbesserung der Wertschöpfungskette geschaffen wird, bis hin zu prozessübergreifend formulierten Zielen und Kennzahlen.

  4. Empfehlung

    Jede und jeder Einzelne sollte Verantwortung für eine gute Prozessorganisation tragen, das heißt die eigene Gestaltung für eine systematische Verbesserung und Veränderung in den Alltag integrieren. Das verbessert die Zusammenarbeit und das Vertrauen zwischen lokalen und zentralen Prozessverantwortlichen – auch weil die Kommunikation stärker entlang von „Idealprozessen“ erfolgt und sich einseitige Interessen relativieren.

  5. Empfehlung

    Die Auseinandersetzung mit neuen Rollen ist der Schlüssel für verändertes Verhalten. Die Begleitung der Führungskräfte und Mitarbeitenden führt dabei dazu, dass Rollen weniger interessengeleitet gesehen werden, sondern vielmehr als Mittel zur übergreifenden Problemlösung und Komplexitätsvermeidung.