Was wir gelernt haben

Hansjörg Lienert, Geschäftsführer, und Bernd Kerseboom, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklungen, erläutern ihre vier Empfehlungen aus dem bisherigen Prozess:

  1. Empfehlung

    Die Digitalisierung eröffnet viele neue Möglichkeiten zur Rehabilitation von Menschen mit Sehbehinderung oder anderweitigen Einschränkungen. Diese lohnt es, zu nutzen.

  2. Empfehlung

    IT-Systeme müssen "von innen" inklusiv gestaltet werden. Dies beginnt bei der Formulierung der Anforderungen an ein Produkt und setzt sich über die Konzeption, den Einkauf, die Testphase und die Entwicklung im Arbeitsalltag fort. Für Test und Abnahme der Inklusionslösungen sollten stets Menschen mit der entsprechenden Behinderung eingesetzt werden. Nur so kann die Wirksamkeit effektiv geprüft werden. In Entwicklungsfragen sollten die behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Marschrichtung vorgeben, da sie am besten wissen, in welchen Bereichen sie schnell und in welchen sie langsam sind.

  3. Empfehlung

    Es ist wichtig, dass Fehler gemacht werden dürfen. Nur so sind Unternehmen, aber auch die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Lage, Dinge auszuprobieren. Eine permanente Fixierung auf Erfolgsmeldungen bringt niemanden weiter.

  4. Empfehlung

    Es ist nicht sinnvoll und effektiv, den Mitarbeitenden irgendeinen bestimmten Arbeitsstil aufzudrängen, der nicht zu ihnen passt.