Was wir gelernt haben

Tobias Krüger, Bereichsleiter "Kulturwandel 4.0" der Otto Group, erläutert seine fünf Empfehlungen aus dem bisherigen Prozess:

  1. Empfehlung

    Der Wille zum Wandel muss von ganz oben kommen. Wenn der Vorstand oder die Geschäftsführung nicht die Notwendigkeit zur Veränderung erkennt und nicht dazu bereit ist, eigene Strukturen zu überdenken, ist der Prozess zum Scheitern verurteilt.

  2. Empfehlung

    Als Managementstrategie hat sich für uns eine Mischung aus "Top down" und "Bottom up" bewährt. Will heißen: Es gibt einen unverhandelbaren Rahmen. Jede Konzerngesellschaft muss sich mit dem Kulturwandel beschäftigen. Es besteht aber eine große Freiheit darüber, wie der Wandel im Einzelnen konkret ausgestaltet wird.

  3. Empfehlung

    Der Prozess muss partizipativ und offen sein. Grundsätzlich muss jeder – vom Azubi bis zum CEO – mitmachen dürfen.

  4. Empfehlung

    Mutig sein und einfach anfangen! Beim Kulturwandel lässt sich nicht jedes Detail im Vornherein durchplanen. Wichtig ist, dass man während des Prozesses immer wieder reflektiert, ob die bisherigen Schritte in die richtige Richtung führen. Zudem sollte man – insbesondere in großen Konzernen – darauf achten, dass man untereinander in Kontakt bleibt und seine Erfahrungswerte teilt.

  5. Empfehlung

    Der Prozess hat kein definiertes Ende. Ganz wichtig: Kulturwandel ist kein Projekt mit einer klaren Zielvorgabe, sondern ein fortwährender Lernprozess, der sich konstant weiterentwickelt.